Corona Schnelltests als Selbsttest

Glücklicherweise haben wir wieder die Möglichkeit Tests auf das SARS-CoV-2 (Corona) Virus auf freiwilliger Basis anzubieten. Diesmal handelt es sich allerdings um Schnelltests, die innerhalb von 15 Minuten ein Ergebnis liefern und auf einem angenehmeren Abstrich aus dem Nasenvorhof basieren.

­­­­Regelmäßiges Testes ist aktuell der Schlüssel zu einer Eindämmung der Pandemie und einer möglichst baldigen Öffung der Schulen und Kitas.
Daher hat das Organisations-Team, welches schon durch die PCR-Testung im Sommer eingespielt war, bereits Mitte Januar begonnen, mit Hochdruck ein Konzept für Schnelltests an Schulen zu entwickeln. Mittlerweile ist das Konzept so weit, dass wir es in der Woche vor den Faschingsferien an der Schule mit den Lehrkräften, den Abiturienten und den Schüler*innen der Notbetreuung erproben konnten.
Dies hat so gut geklappt, dass die Stadt Tübingen das Konzept der GSS für alle Tübinger Schulen übernommen hat und weitere Institutionen und Schulen daran interressiert sind.

Unser Ziel ist es, mit der Testung möglichst schnell infizierte Personen zu identifizieren, um die Übertragungsketten zu unterbrechen und eine Übertragung an weitere Personen zu verhindern.

Die Testung wird - wie bereits die PCR-Tests im Sommer/Herbst - durch eine Studie des Universtätsklinikums Tübingen wissenschaftlich begleitet, wobei die Teilnahme an der Studie freiwillig ist.

Schnelltest vs. PCR-Test - wo liegen die Unterschiede?

Schnelltests haben, im Gegensatz zu PCR-Tests, den großen Vorteil, dass man innerhalb von 15 Minuten das Ergebnis erhält. Es muss dafür nichts in ein Labor geschickt werden, somit fällt auch jegliche Datenaufnahme weg.

Die Schnelltests, die wir benutzen, müssen nur noch ca. 2cm tief in die Nase eingeführt werden. Dies ist deutlich angenehmer als die herkömmlichen Schnelltests bzw. PCR-Tests, die tief in der Nase und am Rachen entnommen werden.

Schnelltests sind um das Vielfache günstiger als PCR-Tests. Ein PCR-Tests kostet ca. 50,-€, ein Schnelltest hingegen etwa 5,50€. Die Kosten für die Tests werden von der Schule bzw. der Stadt übernommen.

Leider sind Schnelltests jedoch nicht so genau wie PCR-Tests. Im Schnitt findet man laut Hersteller durch die Schnelltests ca. 95% der Infizierten, wobei es auf der anderen Seite bei ca. 0,5% der Tests zu einem falsch postiven Ergebnis kommt (innerhalb ca. 500 Schnelltests gab es bei uns sogar nur einen falsch-postiven Fall), d.h., dass der Test positiv anschlägt, obwohl keine Infektion vorliegt. Daher sollte im Falle eines postiven Schnelltests immer ein PCR-Test gemacht werden. Fällt der PCR-Test negativ aus, werden die Maßnahmen, die durch den positiven Schnelltest verordnet wurde (z.B. Quarantäne), umgehend aufgehoben.



Anleitungsvideo­­:   Benedict Bleidt & Paul ­­Hansen
Anleitungen:          Benedict Bleidt
Website:                 Paul Hansen

Beteiligte Institutionen und Personen:

  • Schulleitung:
    Martin Schall, Christoph Schnittert
     
  • Schulsanitätsdienst:
    Benedict Bleidt, Paul Hansen
     
  • Universität TÜ:
    Apl. Prof. Dr. Axel Franz, Dominik Papies, Dr. Hanna Renk
     
  • Gesundheitsamt TÜ:
    Dr. Oliver Piehl, Dr. Martina Benzing
     
  • Elternbeirat:
    Carolin Petry, Annika Franz

    und weitere Beteiligte