Gemeinschaftskunde

Mit dem Fach Gemeinschaftskunde wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass sich unsere Schüler zu mündigen Staatsbürgern entwickeln. Engagiert und verantwortungsvoll sollen sie das Leben im freiheitlichen Gemeinwesen mitgestalten.

Die Demokratie verlangt viel von ihren Bürgern: kundig, kritisch, selbstbewusst und rational sollen sie sein - zum selbstständigen Urteil fähig; Toleranz und Eigenverantwortung sollen sie mitbringen. Genau das ist das Ziel des Gemeinschaftskundeunterrichts. In ihm erwerben und trainieren die Schüler die Kompetenzen mündiger Staatsbürger. Dazu gehört auch Wissen: Wissen über die Gesellschaft und das politische System; Wissen über die Wirtschaft und die Rechtsordnung.

Der Unterricht wird bestimmt durch den „Beutelsbacher Konsens“ - die Minimalbedingungen für politische Bildung in Deutschland:

1.) Das Überwältigungs- /Indoktrinationsverbot: Es ist nicht erlaubt, den Schüler/die Schülerin im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und damit an der Gewinnung eines „selbständigen Urteils“ zu hindern.  

2.) Das Kontroversitätsprinzip: Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen.

3.) Die Schülerorientierung: Der Schüler/die Schülerin muss in die Lage versetzt werden, eine politische Situation und seine eigene Interessenlage zu analysieren, sowie nach Mitteln und Wegen zu suchen, die vorgefundene politische Situation im Sinne seiner eigenen Interessen zu beeinflussen.