Geschwister-Scholl-Schule Tübingen

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Der Fachbereich stellt sich vor

 

gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. Paul Klee

Was uns der Kunstunterricht bedeutet

Dieses Zitat von Paul Klee spricht in ganz konkreter Weise an, was die Kunst mit uns "anstellen" kann. Die Frage, was genau Kunst ist, lässt sich zunehmend schwieriger beantworten. Es heißt, Kunst sei Erkenntnis, sei Mittel zur Selbstverwirklichung, Ausdruck des Unbewussten, des Gefühls, der Fantasie, sei Mittel der Kommunikation, sei wie der Mensch, so kompliziert, vielschichtig und widersprüchlich, so universal und einzigartig.

Die Frage nach Kunst, die kreative und kritische Auseinandersetzung mit ihr, sowie das eigene schöpferische Tun sind wichtige Bestandteile unseres Kunstunterrichtes.

Das Bildungsziel des Kunstunterrichts ist umfassend. Laut Lehrplan besteht es darin, sich in der Welt der Bilder orientieren und sich selbst Bilder von der Welt machen zu können. Das bedeutet sehr viel. Zum betrachtenden Erfassen der Wirklichkeit tritt die bildnerische Produktion. Kopf und Hand gehen eine Vermählung ein, wie es das schulische Lernen nur selten zulässt.

Wir verstehen den Kunstunterricht als eine Werkstatt, wo vordefinierte Symbole genutzt werden, um aus Bekanntem Neues hervorgehen zu lassen. Dies ist von der Kunst als Haltung zu lernen: Kunst ist ein Synonym für das Probieren, das Erforschen, das Improvisieren und das Erfinden. Die Jugendlichen werden ermutigt, eigene Lösungen zu finden, Neues auszuprobieren: Durch handlungsorientiertes Arbeiten werden dabei Schlüsselqualifikationen gefördert, die den weiteren Lebensweg der Schüler positiv beeinflussen können. Neben Kreativität und Fantasie fördert der Kunstunterricht ganz gezielt die Wahrnehmungsfähigkeit der Jugendlichen.

In einer Welt, die zunehmend mehr von visuellen Reizen bestimmt ist, geht es darum, mit allen Sinnen zu lernen, mit der Umwelt und der Flut der Bilder umzugehen, sich dort zurecht zu finden und selbst gestaltend aktiv zu werden.

Neben den traditionellen Bereichen der Bildenden Kunst wie Malerei, Grafik, Plastik oder Architektur gehören für uns besonders auch die Auseinandersetzung mit den Neuen Medien, wie Fotografie, Film und Video und Bereiche des Darstellenden Spiels zu einem abwechslungsreichen Kunstunterricht.

Informationen zu unserem Fachbereich

Die Lehrkräfte

Im Schulverbund unterrichten zur Zeit insgesamt siebzehn Lehrkräfte. Die derzeitigen Kunstlehrerinnen und Kunstlehrer in alphabetischer Reihenfolge: Frau Albrecht, Frau Beiter, Frau Blumenthal, Frau Heusel, Frau Höhne, Frau Krohmer, Frau Müller, Frau Mutsch, Frau Nusser, Herr Pleli, Frau Rilling, Frau Scheel-Mozer, Frau Schmengler-Lehnhard, Frau Schneider, Frau Stiefelmayer, Herr Wössner und Frau Zumaran.

Fachvorsitzende ist Frau Müller.

Die Raumsituation

Der Kunstunterricht kann überwiegend in unseren drei Fachräumen stattfinden, die sich alle auf Ebene 0 befinden.

Ausstellungen

Schon lange gehört es zu unserem Schulleben, dass sich das Fach Kunst im Schulhaus präsentiert.

Neben Schaukästen in Ebene II stehen dem Fachbereich Kunst in den Gängen der Ebene 0, im Verwaltungsgang sowie in der "Schwarzen Halle" in Ebene III Galerieschienen zur Verfügung. In wechselnden Ausstellungen bemüht sich der Fachbereich dort, Schülerarbeiten der Schulöffentlichkeit zu zeigen.

Mehr über Ausstellungen des Fachbereichs Kunst erfahren sie hier.

Auch online möchten wir in Zukunft immer wieder Schülerarbeiten präsentieren. Dazu haben wir eine Galerie im Netz eingerichtet.

Außerdem sind in der "Schwarzen Halle" auf Ebene 2 die Ergebnisse des Projektes Kunst und Bauen zu sehen. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite Kunst und Bauen.

Das Kunstprofil

Im Gymnasium bietet unsere Schule das Kunstprofil an. In einem zeitlich großzügigeren Rahmen wird den Schülern hier die Möglichkeit geboten, sich intensiv mit der Kunst auseinanderzusetzen. Was das genau für die Schüler bedeutet, können Sie auf der Seite Kunstprofil nachlesen.