Geschwister-Scholl-Schule Tübingen

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Was ist eine COMENIUS Schulpartnerschaft?

COMENIUS ist der schulbezogene Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen, das von 2007 bis 2013 läuft und mit einem Budget von knapp sieben Milliarden Euro ausgestattet ist. Bis zum Ende der Laufzeit des Programms sollen europaweit mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten innerhalb von COMENIUS-Schulpartnerschaften teilgenommen haben.

Im Rahmen von COMENIUS-Schulpartnerschaften arbeiten die Partner für die Dauer von zwei Jahren zu einem selbst gewählten Thema von gemeinsamem Interesse zusammen und bekommen dafür Fördermittel von der EU. Diese können in Deutschland pro Schule bis zu 22.000 Euro betragen. Die Schwerpunkte werden von den Schulen gesetzt und können sich auf Schüleraktivitäten, pädagogischdidaktische Fragestellungen, Aspekte des Schulmanagements oder auf den Fremdsprachenerwerb beziehen. Projektbezogene Arbeitstreffen von Lehrern und Schülern bei den ausländischen Partnern sind ein wichtiger Bestandteil der COMENIUS-Arbeit.

An multilateralen COMENIUS-Schulpartnerschaften sind mindestens drei Schulen aus drei verschiedenen Teilnehmerstaaten beteiligt, bei bilateralen COMENIUS-Schulpartnerschaften zum Fremdsprachenerwerb arbeiten zwei Partner aus zwei Teilnehmerstaaten zusammen. Außer den EU-Staaten sind Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz sowie die Türkei und Kroatien an COMENIUS beteiligt. Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich und damit auch für COMENIUS ist der Pädagogische Austauschdienst (PAD) im Sekretariat der Kultusministerkonferenz. Der PAD ist unter anderem zuständig für die Programmverwaltung, die Beratung von Antragstellern, die Durchführung von Informationsveranstaltungen und die Auswertung der Projektergebnisse. Nähere Informationen über COMENIUS findet man auf der Website des PAD.