Geschwister-Scholl-Schule Tübingen

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Bisher aufgeführte Stücke der Theater AG der Klassen 8 - 11

2004, Herr der Diebe

Ein Stück nach dem Roman von Cornelia Funke

Was kann man Besseres stehlen als Zeit - die Kindheit - die Lebenszeit?

Unser Stück spielt in Venedig – in der Stadt des Mondes -in der Stadt der geflügelten Löwen. Zwei Jungen aus Hamburg, die ihre Eltern verloren haben, und denen ein Leben bei Tante und Onkel beziehungsweise im Internat droht, flüchten – nach Venedig. Sie leben zusammen mit Straßenkindern, die in einem verlassenen Kino ihr Zuhause gefunden haben, ihr Sternenversteck. Das Nötige zum Leben verschafft ihnen ein Junge, der sich aufs Klauen versteht, der Herr der Diebe

 

2005, ICH

Ein Spiel nach Kleists "Amphitryon"

Erarbeitet auf der Grundlage von Improvisationen von der Theater-AG der Klassen 8 – 10 an der Geschwister-Scholl-Schule Tübingen.

SOSIAS

stell dir vor,

du stehst plötzlich jemandem gegenüber,

der sieht nicht nur so aus wie du,

der bewegt sich wie du,

der redet wie du,

der weiß deine persönlichsten dinge

der behauptet, er sei du

er sei alles von dir was existieren darf<

und verbietet dir weiterhin du zu sein.

ALKMENE

stell dir vor

du weißt genau was du erlebt hast

was du dabei gefühlt hast

jede einzelheit ist genau in deiner erinnerung

aber es gibt beweise

dass du das gar nicht erlebt hast

glaubst du nun diesen beweisen<

oder deinem genauen gefühl<.

AMPHITRYON

stell dir vor,

da kommt einer,

der setzt sich wie selbstverständlich

als besitzer

in alles was das deine war

nimmt dir

freunde

besitz

deinen namen

dein ich.

Amphityon, der König von Theben, hat nach dreijährigem Krieg gesiegt. In der Nacht schickt er seinen Diener Sosias nach Hause, um seiner Frau Alkmene den Sieg und seine nahe Rückehr mitzuteilen. Sosias muss allen Mut zusammennehmen, um den nächtlichen Wald zu durchqueren. Als er sich vor der Burg schon am Ziel fühlt, tritt ihm eine Person in den Weg, die von ihm an Aussehen und Erscheinung nicht zu unterscheiden ist. Er steht sich selbst gegenüber - und dieses "andere Ich" verbietet ihm, die Burg zu betreten. Es hat dafür gute Gründe...

 

2006, Das Glück küsst manche oft und manche ...

Ein Spiel nach Will Shakespeare

Es geht in diesem Stück um junge Menschen; es geht um die Verwirrung von Gefühlen, um Wünsche und Träume, um Trotz gegen die Ansprüche der Erwachsenen und um die Suche nach einem eigenen Leben.

Zwischen Athen und Stuttgart auf der Flucht vor dem vorgeschriebenen Leben finden verliebte Jugendliche zueinander hin und voneinander weg, es gibt Beziehungsstress und künstlerischen Ehrgeiz, Angst vor dem Dunklen und Spaß am Spott und die überraschende Lösung aller Probleme.

Die Theater – AG der Klassen 8 – 10 an der GSS arbeitet seit drei Jahren zusammen und zeigt in diesem Schuljahr eine Eigenproduktion mit Musik, Tanz, Schauspiel und viel Witz.

Die Dramaturgie des Stücks haben wir bei Meister Shakespeare geliehen, was aber auf der Bühne zu sehen ist, das ist das Produkt unserer Improvisation, unserer Spiele mit Gedanken, Gefühlen und Phantasien.