Geschwister-Scholl-Schule Tübingen

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Nachtrag von der Comenius-Schulpartnerschaft mit Norwegen

Die beiden Austasuchphasen liegen nun schon etwas zurück. Wir wollen die Gelegenheit nun aber nutzen, auf der Homepage davon zu berichten...

Die zweite Austauschphase in Norwegen

Die Schülerin Elena Denzler hat einen ausführlichen Bericht über ihre Erlebnisse und Eindrücke verfasst. Auszüge daraus sind nun hier zu lesen...

"Da die norwegischen Schüler und Schülerinnen der Kinsarvik Skule aus Norwegen zuerst bei uns zu Gast gewesen waren, waren nun wir an der Reihe, zu ihnen zu reisen. In vielem war Norwegen anders als Deutschland und es gab viele Traditionen oder Bräuche, die wir nicht kannten. Aber lest selbst...

Die Hinreise

Los gings um vier Uhr in der Früh. Meine Eltern fuhren mich mit gepacktem Koffer und einem Haufen Aufregung im Gepäck nach Stuttgart zum Bahnhof. Nach der Verabschiedung ging es weiter mit dem Zug zum Frankfurter Flughafen. Das Flugzeug, in dem wir flogen, war klein und ich fühlte mich wie in einem Forschungsflugzeug auf dem Weg zum Nordpol. Nach dem zwei Stunden langen Flug landeten wir in Bergen. Dort sah ich meine Austauschpartnerin nach einem halben Jahr wieder und zum ersten Mal meine Gastfamilie, bei der ich zwei Wochen wohnen sollte. Die Fahrt zum letztendlichen Ziel dauerte drei Stunden in dem Auto der Gastfamilie. Ich war hundemüde und immer wieder klappten mir (zu meinem Bedauern, denn ich wollte die neue Landschaft anschauen) die Augen zu. Auf dem Weg kauften wir noch in einem Supermarkt ein und gingen in einer Pizzeria essen. An dem Haus der Gastfamilie trafen wir um 18 Uhr ein und ich ging gleich danach ins Bett um am nächsten Tag nicht ganz so verschlafen zu sein...

Familie

Meine Gastfamilie war sehr nett. Ich verstand mich mit ihnen, sowohl sprachlich als auch vom Charakter her, sehr gut und wir redeten auch viel miteinander. Ich fühlte mich in diesen zwei Wochen wie ein Teil der Familie. Nathalie versuchte so oft wie möglich Englisch zu sprechen, wenn sie mit ihren Eltern sprach und setzte sich auch dafür ein, dass andere Leute Englisch sprachen, damit ich sie verstehen konnte. Das Verhältnis zu Nathalie war gut und es gab auch keinen Streit zwischen uns. Mit den Eltern verstand ich mich auch sehr gut, denn sie waren für alle Fragen offen, die ich hatte und erklärten mir Sachen, die es in Deutschland nicht gab, schlicht: sie halfen mir, mich in diese neue Kultur einzufügen und mich daran zu gewöhnen. Ich habe mich in diesen zwei Wochen sehr an sie gewöhnt und vermisse sie jetzt schon ein bisschen."

Mehr aus Elenas Bericht gibt es hier.

Wer mehr über die Schulpartnerschaft wissen und neu eingestellte Bildergalerien sehen möchte, wird auf unserer Seite fündig.