Geschwister-Scholl-Schule Tübingen

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„Startschuss für Schulpartnerschaft“- Die GSS Tübingen und die norwegische Kinsarvik Skule

Wie sieht ein Fjord aus? Wie leben die Menschen in Norwegen? Was ist in Skandinavien anders als hier? Das sind Themen, mit denen sich einige Realschüler der Geschwister-Scholl-Schule Tübingen im kommenden Schuljahr beschäftigen werden. Sie nehmen teil an einem sogenannten „Comenius-Programm“, das von der EU großzügig gefördert wird und insgesamt auf zwei Jahre angelegt ist. Partnerschule ist die Kinsarvik Skule, die malerisch am Hardanger Fjord liegt.

Kinsarvik skule norwegen

Die Begeisterung für das Projekt hat die Schüler schon voll gepackt: „Norwegen ist mein Leben - da muss ich mit", so einer der teilnehmenden Achtklässler mit leuchtenden Augen. Die Schüler sind zwischen 13 und 14 Jahren alt. „Es können leider nur 20 Schüler teilnehmen, das Bewerbungsverfahren ist mittlerweile abgeschlossen", erklären die Lehrerinnen Julia Jetter und Katrin Schumacher, die das Projekt organisieren. „Die Auswahl fiel alles andere als leicht!" Mitmachen darf, wer die Bereitschaft zeigt, sich über ein Jahr mit dem Projekt auseinander zu setzen. Es geht darum, sich mit den landschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Gegensätzen der Regionen zu beschäftigen.

Lernziel des Projektes ist es, den Schülern interkulturelle Erfahrungen mitzugeben, das heißt, das Anderssein zu erleben.

„Ein Highlight werden dabei natürlich die Austauschphasen sein", sagen die beiden Organisatorinnen. In den zwei Jahren wird es davon insgesamt vier geben, zweimal werden Gruppen aus Norwegen zu Gast sein, zweimal werden Tübinger Schüler ihre Koffer packen und nach Skandinavien fahren. Die erste Austauschphase geht schon im November los, dann kommen die Norweger zum ersten Mal nach Tübingen. Auf die Gäste dürfte ein kleiner Kulturschock warten: Kinsarvik ist nur mit der Fähre erreichbar, rund 1600 Menschen wohnen dort. Selbst im Sommer kann man Ski fahren, denn Norwegens drittgrößter Gletscher liegt praktisch vor der Haustür, gleichzeitig wohnt ein Großteil der Einwohner auf großen Obstplantagen, auf denen Pfirsiche, Kirschen und Äpfel wegen des milderen Klimas am Fjord wachsen.

Dem Startschuss ging eine lange Vorbereitungszeit voraus, bei dem gemeinsam mit den Norwegern das Projekt geplant wurde. Im Februar reichte das Planungsteam schließlich seinen Antrag beim Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz in Bonn ein. Mit Erfolg: Die Achtklässler aus Tübingen sind bei dem Comenius-Projekt dabei und werden in den kommenden Wochen ihre ersten norwegischen Worte lernen, E-Mails nach Norwegen schicken und gemeinsam mit ihren skandinavischen Partnern eine Internetseite aufbauen.

Hinweis: Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Weitere Informationen zum Comenius-Projekt gibt es hier.

Mehr über unsere neue Partnerschule in Norwegen erfährt man hier.