Geschwister-Scholl-Schule Tübingen

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Sohn der Zeit - Theateraufführungen an der GSS

Am Samstag, den 19. April 2008, hatte „Filius Temporis – der Sohn der Zeit“ an der Geschwister-Scholl-Schule Uraufführung. Dieses Stück wurde von der Zwölftklässlerin Corinna Reinhard geschrieben und unter ihrer Regie mit einer Theatergruppe einstudiert. Das Schauspiel wird von einer Band mit einfühlsamer Musik begleitet.

Plakat der Theateraufführung

Nach der Premiere, die beim Publikum sehr gut ankam, gibt es nun noch weitere Aufführungen:

25. April 2008, 20.00 Uhr, Workshop der GSS Tübingen

4. Mai 2008, 20.00 Uhr, Workshop der GSS Tübingen

15. Juli 2008, Landestheater Tübingen

Der Kartenvorverkauf für die Aufführungen an unserer Schule findet im Sekretariat statt.

Zum Inhalt des Stückes

„Das Geheimnis der Zeit ist, man darf nicht mit ihr gehen, man muss gegen sie gehen. Sie im Hinterkopf zu behalten, ist keinesfalls falsch, doch darf man sich nicht nur nach ihr richten.“

Filius Temporis, der Sohn der Zeit, sucht einen Weg, seinen Gefährten Carlos die Gesetze der Zeit zu vermitteln. Carlos hat sich auf die Reise eingelassen, weil er mit dem Zeitgeschehen der Menschen nicht mehr zurecht kommt und hofft, die angeschlagene Beziehung mit seiner Freundin Alice so retten zu können. Doch schon bald muss er feststellen, dass es schwierig ist, Menschen zu belehren mit ihrer Zeit umzugehen. Je mehr Leuten er hilft, desto mehr Zeitgeschehen nimmt er in sich auf. Indem sie die Zeit stoppen und die Menschen in ihrem Handeln erstarren, ändern sie die Lebensweise und Werte.

„Die Menschen nehmen uns gar nicht wahr, sie sind so vertieft in ihr Handeln.“

Die Reise durch Zeit und Raum bringt Carlos an seine Grenzen und er begreift zunehmend, dass es kein Zurück mehr gibt. In seinen Ängsten und Sehnsüchten kann er jedoch nicht auf die Hilfe Filius' zählen, denn dieser ist unfähig zu fühlen. Filius scheint immer menschlicher zu werden und die beiden schaffen es gemeinsam, an den verschiedensten Orten wieder für Ruhe zu sorgen...?!

„Du redest von Erfolg, doch ich kann ihn nirgends sehen!“